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Das Kiefergelenk

von Claudia Neubauer, MSc D.O.

am 15.5.2008 Wir benötigen das Kiefergelenk beim Sprechen, Essen und Schlucken. All das kann zum Problem werden, wenn das Kiefergelenk nicht mehr richtig funktioniert. Schmerzen oder eine Kiefergelenksperre können diese täglichen Bewegungen zur Qual machen. Das Kiefergelenk wird von dem Unterkieferknochen und einem Schläfenbein auf jeder Seite gebildet. Eine Gelenkskapsel und Bänder halten es zusammen. Muskeln rund um das Kiefergelenk, aber auch die Halsmuskulatur sind für eine richtige Bewegung verantwortlich. Bewegungseinschränkungen des Kiefergelenks können Schmerzen im Kiefergelenk selbst sowie auch im Kopf oder Hals-Nackenbereich auslösen. Ebenso kann es zu Ohrgeräuschen, Ohrknacken oder Gleichgewichtsstörungen kommen, da das Kiefergelenk vor dem äußeren Gehörgang liegt. Durch die Nachbarschaft zum obersten Gelenk der Wirbelsäule können Bewegungseinschränkungen des Kiefergelenks sogar bis nach unten zum Becken und zu den Beinen weiter geleitet werden und auch dort Beschwerden verursachen. In einer osteopathischen Therapie untersuche ich deshalb immer den ganzen Körper, um zu erkennen, wo die Ursache für das Problem des Patienten liegt. Ich achte also auch auf die Haltung, das Gangbild und auf die Bewegung der Wirbelsäule und dann auf die Bewegung des Kiefergelenks. Ist die Ursache für Schmerzen im Kiefergelenk zum Beispiel eine Bewegungseinschränkung im Becken, ist für eine erfolgreiche Therapie wichtig, auch eine gute Bewegung im Becken wieder herzustellen. Eine osteopathische Behandlung des Kiefergelenks soll mit einem Zahnarzt oder Kieferorthopäden abgestimmt werden. Die Therapie bei der Osteopathin erfolgt nach Anordnung Ihres Arztes.
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