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Das Zwerchfell - ein Muskel, der auch dann arbeitet, wenn wir uns ausruhen

von Claudia Madlencnik, MSc D.O.

am 8.3.2011 Das Zwerchfell liegt ungefähr in der Mitte unseres Rumpfes und trennt den Brustkorb vom Bauchraum ab. Dadurch schafft es einen eigenen abgegrenzten Raum für Lunge und Herz und einen für die Bauchorgane.
 
Wir brauchen das Zwerchfell zum Atmen, Pressen, Husten, Lachen und Schreien. Auch Schluckauf entsteht durch Anspannungen des Zwerchfells.
 
Veränderte Spannungszustände des Zwerchfells können z.B. durch Haltung, Traumen oder Krankheiten der umliegenden Strukturen (Leber, Lunge, Muskeln, Wirbelsäule, ....) entstehen.
 
So ein veränderter Spannungszustand kann wiederum den Lymph-, oder Blutrückfluss zum Herzen behindern und dadurch Rückstaus in Beine und Becken bewirken. Auch umliegende Organe können in ihrer Beweglichkeit gestört und dadurch ihre Funktion beeinträchtigt werden (Atmung, Verdauung,…). Bei Bewegungseinschränkungen an bestimmten Stellen der Wirbelsäule denken wir Osteopathinnen ebenfalls an eine mögliche Zwerchfellverspannung und behandeln diese wenn notwendig.
 
Übung: Sie selbst können auch etwas Gutes für Ihr Zwerchfell tun. Legen Sie sich flach auf den Rücken, positionieren Sie beide Hände auf Ihren Unterbauch und versuchen Sie nun beim Einatmen den Bauch unter Ihren Händen groß zu machen und bei der Ausatmung wieder klein werden zu lassen. Das entspannt Ihr Zwerchfell und die umliegenden Muskeln, fördert die Bewegung der Organe (Lunge, Herz, Leber, Magen,…) und den Rückfluss von Lymphe und Blut zum Herzen.
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