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„Die Hörakademie“ bei Gesundzeit

von Thomas Riedl

am 15.1.2009 Um in unserem Alltag alles zu verstehen, ist schon viel mehr notwendig, als nur gut funktionierende Ohren. All die Schallreize, wie Musik, Lärm und vor allem Stimme müssen irgendwie zu unserem Hirn weitergeleitet werden. Auch wenn die Ohren gut hören und wenn beide Ohren gleich gut "funktionieren", ist es ebenso wichtig, dass die "Leitungen" in Ordnung sind. Dieser Vorgang wird Hörverarbeitung genannt. Die Hörverarbeitung ist immer ein aktives Element, während das Hören ein passives ist. Motto: Wir hören viel, aber hören wir zu? Das Ohr und die Hörverarbeitung können noch viel mehr. Das räumliche Hören ermöglicht zu erkennen, woher Geräusche aber auch Stimmen kommen. Oft wird hier das Auge als Hilfsmittel eingesetzt. Tipp: Versuchen Sie einfach beim nächsten Spaziergang Vogelstimmen zu "erhören" woher Sie kommen und kontrollieren Sie erst dann mit den Augen. Auch die Fähigkeit Tonhöhen zu unterscheiden ist für unsere Kommunikation wichtig. Wenn Sie Sätze mit verschiedenen Tonhöhen sprechen, verschieden betonen, werden Sie sofort merken, dass sich der "Sinn" des Satzes verändert. Tipp: Übern Sie zu Hause die Fähigkeit der Tonhöhenunterscheidung mit einem Musikinstrument. Die Fähigkeit Stimmen, Geräusche und Töne in einen Vorder- oder Hintergrund zu stellen, heißt Fokussieren. Wie eine Fotokamera sollte das Ohr und die Hörverarbeitung die Fähigkeit haben, akustische Reize "scharf" zu stellen und weniger wichtige Reize in den Hintergrund. Tipp: Hören Sie sich ein Musikstück an, und versuchen Sie an einem Musikinstrument mit Ihren Ohren "dranzubleiben". Wenn Sie Ihre Stimme auf Tonband hören, dann klingt es für Sie vielleicht fremd. Das hat damit zu tun, dass wir uns selbst hauptsächlich über die sogenannte Knochenleitung hören. Unsere Stimme aus dem Lautsprechen hören wir über die sogenannte Luftleitung (Ohrmuschel). In den Ohren befindet sich auch das Gleichgewichtsorgan. Dieses ist um Balance bemüht und bestrebt, die Aufrichtung und die Bewegungen optimal zu steuern. Zur Schulung des Gleichgewichts versuchen Sie ganz langsam Rad zu fahren oder ziehen Sie Ihre Socken einmal im Stehen an. All diese Fähigkeiten sind nicht nur testbar, sondern auch trainierbar. Die Testungen erfolgen in der Praxis Gesundzeit, ein Training erfolgt bequem bei Ihnen zu Hause. Für weitere Fragen haben wir gerne ein offenes Ohr für Sie.
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