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Faszien – die „Körperhüllen“, die vieles können

von Claudia Madlencnik, MSc D.O.

am 15.10.2010 Das Wort Faszie kommt aus dem lateinischen und heißt Band oder auch Verbund. Faszien sind Bindegewebe, die einiges in unserem Körper umhüllen. Sie umgeben Muskeln, Blutgefäße und Nervenbahnen. Zum Beispiel bilden sie auch Gelenk- und Organkapseln. Aber auch Bänder und Sehnen bestehen aus Bindegewebe und zählen zu den Faszien. Faszien haben aber nicht nur die Aufgabe unseren Körper „einzupacken“ und zu stützen, sie schützen auch unsere Muskeln und Organe vor äußeren Stößen und Schlägen. Beim Gehen, Laufen oder Springen ermöglichen sie eine Dämpfung. Viele dieser Bindegewebsstrukturen (Kapseln, Bänder, Muskelhüllen,…) sind untereinander verbunden und bilden so ein zusammenhängendes Netz in unserem Körper. Dadurch können sich Einschränkungen oder erhöhte Spannungen von Faszien an unterschiedlichen Stellen des Körpers auswirken. Zum Beispiel können Bewegungseinschränkungen der harten Hirnhaut Kopfschmerzen oder auch Achillessehnenbeschwerden auslösen. Wenn ich in der osteopathischen Therapie Faszieneinschränkungen löse, kann ich dadurch eine Entspannung in einem großen Gebiet des Körpers bewirken. Weiters kann dies positiv auf die Durchblutung und den Lymphfluß des Körpers einwirken. Verklebungen der oberflächlichen Faszien können Sie durch Benützen einer Duschbürste verbessern. Welche Techniken, aus welchem Bereich der Osteopathie (strukturell, craniosacral, visceral) zur Anwendung kommen, entscheidet die Osteopathin nach einem ausführlichen Gespräch und einer genauen Untersuchung. Die Therapie bei der Osteopathin erfolgt nach Anordnung Ihres Arztes.
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